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	<title>Bürgerbegehren &#8211; SPD Rieseby</title>
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	<description>Die Webseite des SPD-Ortsvereins Rieseby</description>
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	<title>Bürgerbegehren &#8211; SPD Rieseby</title>
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		<title>Bürgerentscheid am 16.02.2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roger Indinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 12:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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									<p>Es ist soweit: nächste Woche steht der Bürgerentscheid zum Fortbestand der Alten Post an. In diesen Tagen verteilen die Initiatoren und auch wir als SPD-Ortsverein jeweils Informationsmaterial an alle Haushalte der Gemeinde Rieseby.</p>
<p>Die Wählergemeinschaft Rieseby hat bereits eine umfangreiche Broschüre herausgegeben. Die Informationen sind aber bewusst einseitig gehalten – vor allem die Auswahl der Fotos bzw. die gezeigten Ausschnitte. Bitte informieren Sie sich in aller Ruhe, um auch die „andere Seite“ wahrzunehmen.</p>
<p>Zum Thema „Alte Post“ haben wir eine <a href="https://spd-rieseby.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/schleipost_2020-02-V1.2.pdf" target="_blank">neue Ausgabe der Schlei-Post</a> herausgegeben, in der wir einige Dinge richtigstellen und Hintergründe erläutern. Vor allem das weitere Vorgehen steht noch in den Sternen und erfordert noch viiel Arbeit und politische Überzeugungskraft.</p><p>Wir brauchen ein überzeugendes Votum für die weiterführende politische Arbeit. Bitte gehen Sie zur Abstimmung und geben den Vereinen ein „Ja“! </p>								</div>
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		<title>Man könnte schnell, wenn man nur wollte, Herr Dreves!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roger Indinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 03:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Post]]></category>
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					<description><![CDATA[… in der Alten Post sehr kurzfristig wieder eine Nutzung zumindest der unteren Räume ermöglichen. Für die schwerst beeinträchtigten Vereine wäre das [&#8230;]]]></description>
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									<p>… in der Alten Post sehr kurzfristig wieder eine Nutzung zumindest der unteren Räume ermöglichen. Für die schwerst beeinträchtigten Vereine wäre das eine große Hilfe, </p><h4><span style="color: #ff0000;">Weihnachten steht vor der Tür!</span></h4><p>Das Gebäude wurde leichtfertig mit sofortiger Wirkung komplett<br />geschlossen, obwohl es keineswegs baufällig oder gefährlich ist.</p><p><strong><span style="color: #ff0000;">Eine Alternative zur von CDU und WGR provozierten </span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">Schließung hätte es durchaus gegeben, wenn der </span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">stellvertretende Bürgermeister der WGR es gewollt hätte.</span></strong></p><p>Die Liste der von der Bauaufsicht beanstandeten Mängel ist kurz, bei genauer Betrachtung auch nicht ansatzweise dramatisch. Einiges ließe sich unmittelbar  beheben, eine komplette Abarbeitung wäre in wenigen Tagen leistbar. Hartmut Schmidt, Gemeindevertreter für die BVR, hat hierzu dankenswerterweise eine Aufstellung veröffentlicht, die wir hier zitieren – zunächst reduziert auf die unteren Räumlichkeiten, um den Vereinen schnellstmöglich wieder Ihre für die Gemeinschaft so wichtige Arbeit zu ermöglichen:</p><ul><li>Nachspannen der Federn beider feuerhemmenden Türen im Keller kann durch den Bauhof erledigt werden.</li><li>Eine Brandlast im Treppenhaus ist nicht gegeben.</li><li>Entfernen der derzeit im Kellerflur stehenden Kartons kann selbst erledigt werden.</li><li>Freihalten der (bereits bestehenden) Rettungswege kann selbst erledigt werden.</li><li>Ersatz der Flurtür durch eine Rauchschutztür kostet incl. Zarge ca. 600 EUR, zzgl. Einbau.</li><li>Einbau von 3–4 Anti-Panikschlössern mit Kosten von ca. 60–100 EUR je Schloss, kann der Bauhof erledigen.</li><li>Installation von ca. 5 beleuchteten Notausgangsschildern für Treppenraum, Verladeraum, Windfang sowie die Wege dorthin kosten ca. 80 EUR zzgl. problemlosem Stromanschluss.</li><li>Installation von Rauchmeldern mit Kosten von ca. 10 EUR pro Stück, wahlweise eine funkvernetzte Anlage mit 10 Meldern kostet ca. 600 EUR.</li><li>Aufstellung von ca. 5 Feuerlöschern zu je ca. 50 EUR und Erstellung einer Brandschutzordnung.</li></ul><p>Für eine Gemeinde sind das verschwindend geringe Beträge, der Zustand des Gebäudes ist nach Begutachtung der sanierungserfahrenen Architekten und Gutachter aus dem Gemeinderat nicht ansatzweise so schlecht, wie die Laien von WGR und CDU es manipulativ suggerieren. Der behauptete „Sanierungsbedarf“ kann von WGR und CDU trotz wiederholter Aufforderung nicht belegt werden und stellt reine Propaganda dar. Weder sind feuchte Wände oder Schimmel zu beklagen, noch geht von dem Gebäude irgendeine eine Gefahr für Nutzer aus. Eine  Renovierung täte dem Gebäude sicherlich gut, wäre angesichts des hohen Nutzens für die Vereine und die Dorfgemeinschaft auch von der Kostenseite, die im krassen Gegensatz zu den Kosten der von WGR und CDU vorgeschlagenen „wunderbaren“, aber nicht umsetzbaren Ersatzmaßnahmen stehen, problemlos tragbar.</p><p>Die Behebung der Mängelliste hätte bereits am 4.12.19 vom Gemeinderat beschlossen werden können, um den von WGR und CDU sehenden Auges in Schwierigkeiten gebrachten Vereine und ehrenamtlich arbeitenden Menschen schnellstmöglich wieder eine Nutzung zu ermöglichen, bis über das weitere Vorgehen entschieden ist. Kommen Sie zur Gemeinderatssitzung! Diese sinnbefreite Blockadehaltung muss beendet werden, sie beschädigt ansonsten das Ehrenamt und unsere soziale Gemeinschaft nachhaltig. Das dürfen wir einfach nicht länger hinnehmen!</p><p>Wenn man wollte, könnte man …</p>								</div>
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									<h4 style="text-align: right;"> </h4><h4 style="text-align: right;"> </h4><h4 style="text-align: right;">… wir wollen!</h4>								</div>
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		<title>Antwort zur Stellungnahme von Frank Dreves</title>
		<link>https://spd-rieseby.de/wp/2019/10/15/antwort-zur-stellungnahme-von-frank-dreves/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roger Indinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 03:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Post]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[WGR]]></category>
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					<description><![CDATA[Antwort auf eine Veröffentlichung von Frank Dreves im Politischen Forum bei Facebook: Aufgrund der Abschaltung der Kommentarfunktion&#160; der Stellungnahme von Frank Dreves [&#8230;]]]></description>
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									<p>Antwort auf eine Veröffentlichung von Frank Dreves im <a href="https://www.facebook.com/groups/301926820590990/?ref=bookmarks" target="_blank" rel="noopener">Politischen Forum bei Facebook</a>:</p><p>Aufgrund der Abschaltung der Kommentarfunktion  der Stellungnahme von Frank Dreves antworte ich für die SPD in einem neuen Post:</p><p> </p><h4>Der Gemeinderatsbeschluss<br />und die rücksichtlose Umsetzung eines Wahlversprechens</h4><p>Ein Gemeinderatsbeschluss ist umzusetzen – da gibt es keine zwei Meinungen. Der Dialog zur Lösungsfindung hat auf Initiative der Bürgermeisterin Doris Rothe-Pöhls begonnen und alle Beteiligten sahen sich am vergangenen Donnerstag auf einem guten Weg.</p><p>Bis heute ist es allerdings nicht nachvollziehbar, warum das grundsätzlich legitime Anliegen des Verkaufs nicht vor der Antragsstellung und vor allen Dingen ernsthaft lösungsorientiert mit allen Beteiligten besprochen worden ist. Das ist nicht einmal ansatzweise geschehen, sondern in der Argumentation von WGR und CDU bezieht man sich auf Gespräche von vor 2-5 Jahren.</p><p>Wenn laut Antrag dann beschlossen werden soll, die Vereine und ihre verdienten Ehrenämtler innerhalb von wenigen Monaten ohne vorher geklärte Alternativen auf die Strasse zu setzen, dann ist es doch nicht verwunderlich, dass es auf Grund der bewusst und rücksichtslos geschürten Ängste zu erheblichen und berechtigten Proteststürmen kommt.</p><p>Unzähligen der vielen hier im Dorf sozial engagierten Menschen bereitet dieses Vorgehen bis heute schlaflose Nächte und schlicht Angst. Die betroffenen Ehrenämtler sind schockiert über diese Missachtung ihrer für unsere Gesellschaft so wichtigen Arbeit und diese Art des Umgangs mit ihnen und überlegen sogar aufzuhören.</p><p>Wenn Frank Dreves in seinem Fazit betont, dass die Entscheidung der WGR den Verkaufsantrag in dieser Form und mit dieser kurzen Kündigungsfrist zu stellen, <strong>ÜBERLEGT</strong> getroffen sei, dann sagt er damit auch in aller Deutlichkeit, dass er diese Art des Umgangs mit den ehrenamtlich arbeitenden Bürgern unseres Dorfes bewußt gewählt hat.</p><p>Das ist unfassbar traurig, erfüllt uns mit Abscheu und wir sehen das nach dem unsäglich diffamierenden Wahlkampf als erneuten massiver Angriff auf unser menschliches und friedliches Miteinander hier im Dorf.</p><p>Wir werden als Sozialdemokraten diese Umgangsformen niemals akzeptieren, selbstverständlich werden wir dennoch weiter konstruktiv an einer Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses arbeiten.</p><p> </p><h4>Bürgerbegehren &amp; Bürgerentscheid/Volksentscheid</h4><p>Wir unterstützen das Bürgerbegehren uneingeschränkt und werden uns dafür einsetzen, dass es Erfolg hat.</p><p> </p><h4>Einladung der Bürgermeisterin</h4><p>Nach anfänglich erhitzt geführten Gesprächen konnte schließlich doch noch gemeinsam ein konstruktiver Dialog zur Lösungsfindung für alle Vereine begonnen werden. Das war in der aufgeheizten Stimmung ein wirklicher Schritt nach vorne, weil zum ersten Mal Vorschläge zur Lösungsfindung tiefergehend und mit Realismusbezug erörtert wurden.</p><p>Alle Beteiligten waren sehr froh darüber. Schon einen Tag später war die fruchtbare Diskussion durch eine Pressemiteilung der WGR in der Eckernförder Zeitung allerdings wieder hinfällig. Als hätten wir überhaupt nicht miteinander gesprochen , wurden dort längst und am Tag zuvor im Detail auch wiederlegte Behauptungen zu Räumlichkeiten für Vereine und Verbände wiederholt. Was für eine Mißachtung all derer, die sich engagiert in die Diskussion eingebracht haben! Unfassbar!</p><p> </p><h4>Schleischule</h4><p>So, wie bei näherer Betrachtung die Dänische Schule als Raumalternative ausgeschieden ist, muss natürlich auch die Schleischule auf ihre Eignung für die zusätzliche Nutzung geprüft werden. Das bedeutet, dass Schulleitung wie Elternrat Stellungnahmen zu eventuellen Raumnutzungsmöglichkeiten abgeben müssen, insbesondere aber auch baurechtliche Sachverhalte geprüft werden müssen. Bisher liegt kein verwertbares Ergebnis dieser Prüfungen vor.</p><p>Dann, und wirklich erst dann kann auch eine verbindliche Aussage über die Möglichkeiten abgegeben werden, die letztlich die Bürgermeisterin ja verantworten können muß. Alles andere ist populistisches Schönreden, Wunschdenken oder Spekulation und macht weitere Erörterungen zur Zeit sinnfrei.</p><p> </p><h4>Gastronomie</h4><p>Es wurde gemeinsam erörtert, dass die örtliche Gastronomie sich aus verschiedenen vereinsinternen wie Kostengründen nicht oder nur sehr bedingt als Grundsatzlösung für Ersatzräume eignet. Dabei ging es nun wirklich nicht um die Kosten für ein Glas Wasser. Hier ist schlicht noch keine Lösung gefunden und es besteht weiterer Diskussionsbedarf.</p><p> </p><h4>Bücherstube</h4><p>Die Idee mit einem mobilen Bücherwagen, die Herr Ruiz-Hampel schon vor Wochen vorschlug, ist durchaus eine nette Vorstellung. Es wurde allerdings ausführlich von den die Bücherstube Betreibenden erläutert, warum diese Lösung aus personellen, logistischen und Gründen der Öffnungszeiten nicht funktioniert. Die Bücherstube lebt von der Mitte im Dorf – das ist einfach ein Fakt. Der Vorschlag wurde auch nicht „spontan“ abgelehnt, sondern sehr bedacht nach mehrwöchiger Prüfung. Die Bücherstube wird es so also definitiv in Zukunft nicht mehr geben. Ein Verlust!</p><p> </p><h4>Archiv</h4><p>Erstaunlich, dass den Antragsstellern WGR und CDU nicht bekannt war, dass wir alle seit Monaten/Jahren über das im Besitz des „Vereins für Museums- und Chronikarbeit“ befindliche Archiv sprechen und nicht über das Gemeindearchiv.</p><p>Niemand aus WGR und CDU hat sich also im Ernst mit diesem wichtigen Vereinsarchivarchiv befasst und erstaunlicherweise wird noch immer mit falschen Begrifflichkeiten in der Argumentation gearbeitet. Es gibt keinen sogenannten „Archivar“, sondern verschiedene Mitglieder des Vereins arbeiten in und mit dem dem Archiv an den Vereinsaufgaben. Sorgfältige Vorbereitung der Antragsstellung oder Lösungsfindung sieht anders aus!</p><p>Es wurde schon auf der Gemeinderatssitzung im August, aber am vergangenen Donnerstag noch einmal ausführlich erläutert, dass dieses Archiv die existenzielle Basis des Vereins für Museums- und Chronikarbeit darstellt.</p><p>Dieses Archiv nach Damp zu verlegen ist aus verschiedensten Gründen vollkommen inakzeptabel, unsinnig, naiv und kostentreibend und bleibt, auch wenn Frank Dreves persönlich unrealistische andere Wunschvorstellungen hat, hier im Ort. Das hat der Verein unmißverständlich erklärt und die SPD unterstützt das uneingeschränkt. Dabei geht es gar nicht um irgendwelche Rollatorgeschichten als Argument, sondern ausschließlich um die Möglichkeit der Arbeit an und mit dem Archiv hier im Ort. Das ist der springende Punkt und natürlich wäre der Umzug in ein eigenes Gebäude auf das Mühlengelände ein Traum, an dem der Verein langfristig auch mehr als interessiert ist. Das ist aber weder innerhalb von wenigen Monaten noch in einem Jahr umsetzbar, mal ganz abgesehen von den Kosten und baurechtlichen Hürden.</p><p>Aber ja, natürlich ist darüber zu reden und daran zu arbeiten, wenn wir den Gemeindratsbeschluss umsetzen müssen!</p><p>Professioneller Umgang, Digitalisierung, Konservierung in Damp – mal eben so dahingeschmissene Schlagworte, die schön klingen, mit der zu finanzierenden Realität nun wirklich gar nichts zu tun haben. Solche billigen, populistischen Schönrednerargumente heizen die Stimmung nur noch mehr auf und sind in keiner Weise lösungsorientiert. Viel Luft, aber nichts dahinter!</p><p>Es ist zur Zeit leider noch keine Lösung in Sicht – aber wir werden als SPD im Gemeindrat weiter mit an einer Lösung arbeiten.</p><p> </p><h4>Alternative zum Verkauf</h4><p>Die Diskussion müssen wir zur Zeit überhaupt nicht führen, es sei denn, der Bürgerentscheid ermöglicht uns, die soziale Mitte des Dorfes zu erhalten. Wir als SPD würden das sehr begrüßen.</p><p> </p><h4>Auswirkungen</h4><p>Welche Auswirkungen der Verkauf auf das Dorfleben haben wird, werden wir sehen. Das soziale Leben wird auf jeden Fall, wie es schon jetzt absehbar ist, ärmer und verschiedene Vereine müssen und werden ihre Aktivitäten einschränken.</p><p>Das alles hätte vermieden werden können, wenn WGR und CDU auf die anderen Fraktionen, die Vereine und die Bewohner rechtzeitig zugegangen wären.</p><p> </p><h4>Fazit</h4><p>Ungeprüfte Raumnutzungsideen (siehe Dänische Schule) werden nicht dadurch richtiger oder umsetzbarer, dass man sie permanent wiederholt und in blumigen Worten selbstbeweihräuchernd umschreibt. Es reicht nicht, wenn Ideen schön klingen, sondern sie müssen einer kritischen Überprüfung standhalten.</p><p>Diese Überprüfung geschieht zur Zeit und wir fordern alle Beteiligten auf, gemeinsam den Weg vom vergangenen Donnerstag weiter zu beschreiten.</p><p>Wir bedauern die erneute Frontenbildung sehr, auch ist es in keiner Weise akzeptabel, das Gemeinderatsmitglieder auf Grund ihrer Entscheidungen diffamiert oder ausgegrenzt werden.</p><p>Letzlich ist dieses Problem aber hausgemacht, hat die WGR der Gemeinde in unzähligen Beispielen vorgelebt, wie man ausgrenzt und diffamiert. Vielleicht ist es an dieser Stelle auch wichtig klarzustellen, dass der generell problematische Umgang der WGR und besonders ihres Fraktionsvorsitzenden mit Menschen, die eine andere Meinung haben oder politisch andere politische Ziele verfolgen oder auch nur kritisch sind, mit zu dieser Dauereskalation geführt hat und das Dorf immer weiter spaltet.</p><p>Wenn der Fraktionsvorsitzende der WGR nun Diffamierungen kritisiert, läßt das allerdings im positiven Sinne aufhorchen. Wir würden uns freuen, wenn er in Zukunft selber von öffentlich vorgetragenen Diffamierungen anderer Gemeinderatsmitglieder als z. B. faschistoid, narzistisch, bestechlich usw. Abstand nimmt und einfach in und an der Sache diskutiert. Vielleicht kommen wir so wieder zu einem Miteinander, auch wenn man politisch andere Ziel verfolgt.</p><p>Wie auch immer, die erneute Vergiftung der Stimmung wäre vollständig vermeidbar gewesen und man hätte das Thema „Alte Post“ mit all seinen sozialen, gesellschaftlichen, städtebaulichen, kulturellen und finanziellen Aspekten gemeinsam zum Wohl aller betrachten und in welche Richtung auch immer entwickeln können. Vielleicht sollten wir dafür in Zukunft rechtzeitig die Möglichkeiten des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses nutzen. Dafür ist er da.</p><p>Der größte Teil der Mitbewohner unseres Dorfes würde sich sicher darüber freuen.</p>								</div>
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		<title>Das Bürgerbegehren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roger Indinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2019 07:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Post]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfkern]]></category>
		<category><![CDATA[Verbände]]></category>
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									Wer die Lokalpolitik verfolgt, ist bereits einiges gewohnt, jetzt aber erreicht das politische Miteinander neue Dimensionen. Aufgestoßen wurde die Tür mit einem nicht gerade gut durchdachten und recht überraschend kommenden Tagesordnungspunkt in der Gemeindevertretung am 15. August 2019: <em>Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und WGR zum Verkauf des Gebäudes und des Grundstückes der „Alten Post“.</em> Trotz der massiven Proteste vieler betroffener Bürgerinnen und Bürger und der nicht stichhaltigen sowie in den meisten Punkten widerlegbaren Begründung des vorher abgesprochenen Antrags wurde dieser mit den Stimmen der WGR und der CDU angenommen, alle anderen stimmten vergeblich dagegen. Unser Versuch, in der folgenden Sitzung am 5. September 2019 einen lösungsorientierten Dialog einzuleiten, scheiterte an eben dieser Mehrheit aus WGR und CDU.								</div>
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                        <blockquote class="whisper"><p>„… es ist eine Schande, den Vereinen nichts Besseres anbieten zu können. Seit dem Beschluss zum Verkauf passiert endlich etwas.“</p></blockquote>                               
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                        <blockquote class="whisper"><p><em>„Bereits bei der Stellung des Antrags war uns klar, dass ein Bürgerbegehren stattfinden würde.“</em></p></blockquote>                               
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                        	<div class="testimonial-name">Frank Dreves</div>
                        	<span class="testimonial-position">WGR-Fraktion</span>
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									<h4><strong>Der Startschuss ist erfolgt</strong></h4>
Ein Bürgerbegehren scheint der einzig verbleibende Weg, diesem sozialen Kahlschlag Einhalt gebieten zu können. Die ehrenamtlichen Unterstützer sammeln zügig die notwendigen Unterschriften von Riesebyer Bürgerinnen und Bürgern, um dem verhängnisvollen Beschluss von WGR und CDU an der Wahlurne eine klare Absage zu erteilen.
<h4>Wir begrüßen das Bürgerbegehren, … die WGR auch!?</h4>
Neu und besorgniserregend ist aber, dass gerade die WGR dieses Bürgerbegehren „begrüßt“. Hat sie sich bereits in der Vergangenheit jeder Argumentation verschlossen, wird es jetzt schlicht absurd. Dazu einige Fragen:
<ul>
 	<li>Wieso ist es der CDU und der WGR nicht möglich, selbst das Thema „Alte Post“ voranzutreiben?</li>
 	<li>Warum erscheint es der CDU richtig, die Zerschlagung eines Hauses der Vereine und Verbände zu betreiben, damit „endlich mal was passiert“?</li>
 	<li>Warum wurde, wo „endlich was passiert“, kein konstruktiver Dialog begonnen, sondern einem entsprechenden Antrag der SPD sofort wieder der Garaus gemacht?</li>
 	<li>Wozu braucht die WGR ein Bürgerbegehren, wenn sie den Beschluss zum Verkauf einfach zurücknehmen könnte? Auf unsere Unterstützung könnten sie zählen.</li>
 	<li>Wozu versetzt man Vereine und Verbände in Angst und Schrecken, wenn man von einem Bürgerbegehren ausgeht? Ist das eine „Wertschätzung“ der Bürgerinnen und Bürger?</li>
</ul>								</div>
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									<p>Nun ist es in einer Demokratie so, dass Mehrheiten entscheiden und diese Entscheidungen letzten Endes von allen auszuhalten sind. Das gilt auch für die betroffenen Vereine und Verbände in dieser Gemeinde. Tatenlos hinnehmen muss man es aber nicht – zum Glück!</p>								</div>
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                        <blockquote class="whisper"><p><em>„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. <br /></em><em>Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“</em></p></blockquote>                               
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									<h4>Wir freuen uns und hoffen, dass sich mit dem Bürgerbegehren eine Mehrheit gegen diesen Irrsinn stellt.</h4>
<h4>Wir werden weiterhin den Dialog suchen und an einer zukunftsfähigen und für alle Beteiligten verträglichen Lösung arbeiten!</h4>								</div>
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