Politik

Kultureller Kahlschlag in Rieseby

MAL EBEN SO in einem Handstreich die „Alte Post“ verkaufen und den Rest unseres sozialen und kulturellen Zentrums vernichten? Der Gemeinderat hat das tatsächlich am 15. August mit einer knappen Mehrheit beschlossen…

NEIN, mit uns Sozialdemokraten und den Bürger*innen von Rieseby, den Vereinen, Verbänden und den unzähligen Ehrenamtlichen läuft das definitiv nicht in dieser Art und Weise. Wir arbeiten an Lösungen für eine gemeinsame lebenswerte Zukunft, aber ganz bestimmt nicht mit dem konzeptlosen Verschleudern unseres kostbarsten Tafelsilbers!

Liebe WGR, liebe CDU, unsere Dorfwelt ist ein wenig komplexer, als Ihr es darzustellen versucht. Das Konzept „Alte Post“, dem „Haus der Vereine und Verbände“ ist nicht gescheitert, sondern eine Erfolgsgeschichte. Wir haben keinen Marsch der Gescheiterten erlebt, sondern eine gelebte Solidargemeinschaft von Bürger*innen und Ehrenamtlichen, die seinesgleichen sucht.

DANKE FÜR DIESE SOLIDARITÄT!

MAL EIN PAAR FAKTEN, die durch populistische Vereinfachungen nicht weg zu diskutieren sind: 

  • Rieseby verliert mit dem Verkauf der „Alten Post“ und des „Edeka-Geländes“ das soziale und kulturelle Zentrum. Das bedeutet Entlebung und Verödung. Deutscher Städtetag und Deutscher Gemeindetag warnen ausdrücklich vor solchen Entwicklungen. Diesen Sachverhalt nicht in die Diskussion einbeziehen zu wollen, ist leichtfertig und verantwortungslos. Das können wir nicht akzeptieren.
  • Die vorgeschlagenen „Ersatzlösungen“ halten keiner Überprüfung stand. Schleischule und Dänische Schule bedeuten ein Qualitätsmerkmal für zuziehende und schon hier lebende Familien. Sie stehen nicht zur Debatte. Wir warten immer noch auf realisierbare Vorschläge. 
  • Das Kostenargument für die „Alte Post“ greift nicht, denn die von den Vereinen erwirtschafteten Einnahmen werden in das ideelle wie materielle Gemeindevermögen reinvestiert. Bleibende Werte werden geschaffen, die bei Weitem die Ausgaben übersteigen. Ein schönes Beispiel ist der kostenaufwändige Erhalt der Mühle Anna, der komplett durch den Verein getragen wird.

Diese Fakten müssen in den Diskussionsprozess einfließen!

WIR HABEN EINE LÖSUNG:

Erst wenn unser Vorschlag, das Edeka-Gelände zu erwerben und mit einem wirtschaftlich funktionierenden Gemeinde- oder Familienzentrum zu überplanen, das auch Betreutes Wohnen, Kleingewerbe und Räume für Arztpraxen wie Eigentumswohnungen beinhalten kann, geprüft und umgesetzt ist, dann sprechen wir wieder über die „Alte Post“…

 

Wir brauchen und wollen eine Stärkung des Zentrums und regen eine zügige Grundsatzdiskussion im Sinne des Konzeptes Rieseby 2025 an!

EURE SPD RIESEBY

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.